Ein Ort der Erinnerung, kein Bestattungsort
Der Stadtfriedhof wurde 1829 angelegt und bis 1968 belegt. Reguläre Beisetzungen finden hier heute nicht mehr statt — wer in Tübingen bestattet werden möchte, wird auf dem Bergfriedhof oder einem der Friedhöfe in den Ortsteilen beigesetzt. Der Stadtfriedhof bleibt als historischer Ort erhalten und ist öffentlich zugänglich.
Wer hier liegt
Auf rund drei Hektar liegen einige der bekanntesten Namen der Stadt: der Dichter Friedrich Hölderlin, der Dichter und Politiker Ludwig Uhland, der Theologe Hans Küng und der Philologe und Schriftsteller Walter Jens. Für viele Angehörige ist der Stadtfriedhof deshalb ein Ort, den sie beim Abschied bewusst besuchen — auch wenn die Beisetzung selbst woanders stattfindet.